Petersilie - von der Wurzel bis zum Blatt

grünes Würzkraut Petersilie ist vielseitig in der Küche verwendbar

Küche und Kräuter - pixelio
Küche und Kräuter - pixelio
Petersilie bringt eine dezente und aromatische Würze in sämtliche Speisen oder sieht einfach nur schön aus als Dekoration auf dem Tellerrand.

Wer zwölfeinhalb Jahre verheiratet ist, der kann Petersilien-Hochzeit feiern. Und wie soll es auch anders sein, gerade da bietet sich die Petersilie als Kraut besonders für Dekorationszwecke an. Die Petersilie ist ein Kraut mit Vergangenheit. Bereits die Gladiatoren im alten Rom schworen darauf. Damals glaubte man, dass die Petersilie das Volumen des Bizepsmuskels verdoppeln und die Potenz steigern könnte. Allerdings ist die Wirkung dieses Krautes nicht bewiesen worden.

Inhaltsstoffe der Petersilie

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Blattpetersilie, welche es kraus und glatt gibt, und der fleischigen Wurzelrübe. Beide haben einen sehr hohen Gehalt an Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Die Blattpetersilie ist zudem noch reich an Betacarotin, Folsäure und Vitamin C. Ein Esslöffel gehackte Petersilie deckt immerhin schon zwei Drittel des Tagesbedarfs an Vitamin C. Und Vitamin C ist bekanntlich wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Petersilie ist einfach gesund und sollte auf keinem Speiseplan fehlen. Sie kann getrocknet oder frisch verwendet werden. Egal in welcher Beschaffenheit die Petersilie vorrätig ist, wer auf seine Gesundheit achtet, der sollte öfter mal zur Petersilie greifen.

Gerichte mit Petersilie, vielfältig und einfach

In der Küche hat die Petersilie längst ihren Stammplatz gefunden. Sie ist Bestandteil vieler traditioneller Gerichte, sei es Kräuterbutter oder Kräutersoßen. Genauso gehört die Petersilie in Kartoffeln, Knödeln, Frikadellen, Pilzgerichte, Eintöpfe, wie Linsensuppe, Suppen allgemein und Saucen allgemein. Auch in Salaten darf sie auf keinen Fall fehlen, wie im Kartoffelsalat oder im gemischten grünen Salat. Auch Tomaten- und Gurkensalate kann jeder individuell für sich mit Petersilie verfeinern. Eine Petersilienwurzel zum Beispiel ist besonders mild im Geschmack und kann somit Saucen und Suppen ein wenig aufpeppen.

Verwendung von Petersilie

Die Wurzel der Petersilie kann mitgekocht werden. Die Blattpetersilie wird dagegen den gekochten Speisen erst ganz zum Schluss zugefügt, damit das Aroma in die Speisen gelangen kann. Die Blätter werden geschnitten oder gehackt, allerdings nicht gequetscht. Will man aber mit der Petersilie garnieren und dekorieren, verwendet man am besten ganze Röschen oder Büschelchen. Besonders gut macht sich eine Petersiliendekoration auf selbst hergestellten Abendbrotplatten, Wurstplatten oder Gehacktesfiguren. Den Ideenreichtum eines jeden einzelnen ist hier keine Grenze zu setzen. Optisch macht dieses Küchenkraut auf jeden Fall was her.

richtige Lagerung von Petersilie

Am besten braust man die Petersilie nach dem Einkauf ab und stellt sie in ein Glas Wasser oder verwahrt sie in einer Plastiktüte im Kühlschrank. Getrocknete Petersilie lagert man dann an einem kühlen, dunklen Ort in einer luftdicht verschlossenen Dose. Tiefkühlen erhält das Aroma jedoch aber besser. Tiefkühlen ist auch praktisch. Man kann den Teil, der wirklich benötigt wird, herausdrücken und den Rest wieder einfrieren. Beim Einfrieren ist darauf zu achten, dass das Kraut gehackt ist. Ein Tipp noch zum Portionieren: gehackte Petersilie mit etwas Wasser oder Brühe in einen Eiswürfelbehälter geben, so kann später noch besser portioniert werden.

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